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01.01.2023

Was war, was wird?

Viele blicken zum Jahresausklang aufs zurückliegende Jahr. Wir wagen den Ausblick und fragen uns, welche Schlagzeilen 2023 Chemnitz für uns bereithalten könnte.

Vielleicht werden es diese:

Januar: Die Apfelbaumparade hat die Kürzungen in der Kinder- und Jugendarbeit gründlich satt. Die Bäume werfen wild mit faulem Obst aus dem Vorjahr um sich.

Februar: Fiebersenkende Mittel sind wieder verfügbar. Viele ChemnitzerInnen trinken auf Vorrat und der Wirkstoff gelangt ins hiesige Grundwasser. Der Leiter der Tanzschule Köhler-Schimmel äußert sich besorgt: „Das Tanzfieber der Seniorinnen könnte 2023 auf einen absoluten Nullpunkt absinken“.

März: Die IC-Verbindung Chemnitz - Berlin wird aufgrund der neuen Corona-Variante auf Draisine umgestellt, damit alle Reisenden während der Fahrt an der frischen Luft sein können.

April: Der erste autofreie Sonntag führt in Chemnitz zu lärmintensiven Hundegespann-Rennen auf dem Südring und der Bildung etlicher Zeppelin-Fahrgemeinschaften. Entgegen dem bundesweiten Trend fahren an diesem Tag noch weniger Menschen in der Stadt Fahrrad. Womöglich liegen die Ursachen in der Chemnitzer Topografie?

Mai: Zur Lösung der andauernden Energiekrise werden erste Erdgasbohrungen auf dem Pfarrhübel veranlasst, die einen massiven Erdrutsch auslösen. Auf Einsiedel hat das keine großen Auswirkungen, hier war schon immer alles recht braun. Chemnitz wird eingeebnet, für Radfahrinteressierte ist das lange währende Topografieproblem endlich gelöst.

Juni: Aufgrund des Klimawandels sinken die Wasserstände der Chemnitzer Gewässer dramatisch. Die beliebten Freibäder müssen schließen. Lediglich der Chemnitzer Marktbrunnen kann aufgrund einer Standleitung zur Talsperre Pöhl weiter betrieben werden. Alle treffen sich Freitag nach eins zum Nacktbaden in der Innenstadt.

Juli: Solarworld und Sonnenlandpark fusionieren zum größten, Vitamin-D-geladenen Arbeitgeber in der Region. Die MitarbeiterInnen berichten von Spaß während der Arbeit. Das Gesundheitsamt warnt vor zu langem Kontakt mit diesen gut gelaunten Beschäftigten. Das gefährde die stabil negative Chemnitzer Grundstimmung.

August: Alle sind im wochenlangen Dauerurlaub (das war so schön letztes Jahr). Die zurückgelassene Menge an Solarpanels erleidet einen Burnout, kündigt und zieht nach Leipzig. Hier ist einfach mehr los. Der Titel Solarhauptstadt wird Chemnitz aberkannt.

September: Die Bordsteinlobby gewinnt an politischem Einfluss im Chemnitzer Stadtrat und erwirkt ein Verbot von Laubbläsern im Stadtgebiet. Im Herbst wird es also für alle noch ruhiger.

Oktober: Das HKW Süd wird im künstlerischen Kontrast zum HKW Nord dunkelgrau gestrichen und bekommt den Beinamen „Raucherbein“. Um der Kritik zuvorzukommen, warum die Gelder nicht in [irgendwas für Kinder] investiert werden, gibt es anstatt der Feuertreppe eine riesige Rutsche. Mutige Kinder können morgens ab 6:30Uhr von Altchemnitz direkt per Luftpost in die Kindergärten im Stadtteil Wittgensdorf verteilt werden.

November: Das Schloss Lichtenwalde versucht das Hochzeitsloch im November zu schließen und richtet Katzenhochzeiten aus. Viele ChemnitzerInnen können sich so einen langgehegten Wunsch erfüllen.

Dezember: Die neugewählte Nachtbürgermeisterin hat keinen Bock mehr auf den 21 – 05Uhr Job und übernimmt das Tagesgeschäft. JedeR soll ab 1.1.2024 einmal in der Woche das Fahrrad- oder wahlweise Metropol-Kino besuchen, mehr (umsonst und) draußen abhängen und täglich drei Kulturbier trinken. Der überwiegende Teil der ChemnitzerInnen blickt deshalb positiv aufs kommende Jahr.

Falls 2023 alles anders kommt - auch gut.

Eines ist jedoch gewiss: Wir freuen uns auf Fahrradkino mit euch!


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14.11.2022

Geteiltes Weihnachten ist halbes Weihnachten.

Die Meinungen über dieses Fest der Liebe gehen bekanntlich auseinander. Was bei dem einen Gemütlich- und Behaglichkeitsgefühle weckt, bedeutet für die andere nervige Familienfeiern in den ohnehin schon überfüllten Adventskalender einzubasteln, sich mit Kollegen zu betrinken, die man nicht leiden kann, oder die Psyche und Gehörgänge vor der ewig gleichen Leier zu bewahren.

Egal zu welcher Fraktion ihr gehört: Unsere letzte Fahrradkinoveranstaltung 2022 wird
verbindend antigemütlich!

Am Samstag, den 3.12.2022 ziehen wir im Ambiente der nostalgischen Zeitkapsel des Fahrzeugmuseums (Zwickauer Str. 77) Weihnachten filmisch durch den Punsch und zeigen euch:

 „Gremlins - Kleine Monster“ (Radllänge: 106, Jahrgang: 1984, FSK 12)

Zur Einstimmung geht es ab 18:30Uhr los mit historischen Kurzfilmen zum Thema Fahrrad, dazu servieren wir Glühwein und Dominosteine.
Zum Einfüllen der Getränke: Bringt eure hässlichste Weihnachtstasse mit. Herausragende Exemplare werden mit einem Wichtelgeschenk prämiert.

Zum Betreiben des Films braucht es – ganz traditionell – acht Fahrräder (20-28 Zoll ohne Nabenschaltung), die auf unseren tannengrünen Stationen eingespannt werden. Deswegen lasst euer Rentier im Stall und zieht stattdessen nochmal das Fahrrad aus der Garage.

 

Dank teilAuto Eintritt frei - Hohoho!
Das Fahrradkino Chemnitz.

 


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03.10.2022

Schach!

Am Samstag setzten wir unseren mobilen Fahrradkino-Springer auf A1: Staunt Festival 2022 und das bunt beblätterte Schachbrett im Polargarten. Zwar waren wir dem Wetter mit unserer Pavillonaufstellung einen Zug voraus, aber dem Mangel an mitgebrachten Zweirädern mussten wir erstmalig die autarke Stromversorgung des Beamers opfern. Mittels Kabelrochade konnte der funky Ton locker erstrampelt werden. Und so ließen sich die zustaunenden Damen und Könige die Novelle der sozialistischen Wohnungsbaustrategie im Kurzfilmformat erzählen.


Liebe Polargärtner: Danke für den großmeisterlichen Glühwein und eure blitzschnelle Stromkompensation.
Liebe Bordsteinlobby: Danke für eure nervenstarke Festivalorganisation trotz Herbstwetter-Hängepartie.
Wir haben es geahnt: Die Weihnachtsfrau liefert die Geschenke per Fahrrad.


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